Veranstaltungen

Maimarkt 2026 – Kultur für Europa in der Metropolregion

Unterstützerverein für Heidelberg und die Metropolregion Rhein-Neckar · 2034?

25. April bis 5. Mai 2026 · Mannheimer Maimarkt · Halle 27 / Stand 01

Heidelberg und Metropolregion kulturell stärken

Den Bewerbungsprozess fördernd begleiten

Menschen und Institutionen vernetzen – fuer alle

Sprache

In Bearbeitung

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Überblick über den Stand von Kultur für Europa in Halle 27 auf dem Mannheimer Maimarkt

Dokumentierter Rückblick

Überblick

Tage Maimarkt
11
Auftritte und Gespräche
28
Mitwirkende
100+
Halle und Stand
27/01

Elf Tage Maimarkt als Schaufenster für die Kulturhauptstadt-Idee: mit regionaler Kultur, Gesprächen, Ausstellungen und mehr als 100 Mitwirkenden.

Kultur für Europa präsentierte sich auf dem Mannheimer Maimarkt mit einem eigenen Stand und täglichem Programm. In Halle 27 wurden Kulturprojekte, künstlerische Initiativen und Einrichtungen aus der Metropolregion Rhein-Neckar sichtbar – als gemeinsames Signal für eine Kulturhauptstadt-Bewerbung, die Heidelberg federführend denkt und die ganze Region ausdrücklich einbezieht.

Der Maimarkt wurde für Kultur für Europa zu einem regionalen Resonanzraum. An elf Tagen stellte der Verein Besucherinnen und Besuchern die Idee einer europäischen Kulturhauptstadt-Bewerbung vor und zeigte, dass diese Bewerbung nicht nur Heidelberg betrifft, sondern die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar als kulturellen Zusammenhang. Der Maimarkt war dafür ein naheliegender Ort: Hier trifft sich die Region.

Standprogramm

Das Programm am Stand

Die Tagesübersicht zeigt die wichtigsten Programmlinien. Die ausführlichen Beiträge bleiben darunter abrufbar, ohne die Seite dauerhaft zu überladen.

Bildchronik

Vielfältige Einblicke in unsere bunten 11 Tage

Die Chronik zeigt pro Kapitel ein Leitmotiv und eine kurze Einordnung. Weitere Motive liegen gesammelt im Bildarchiv am Ende der Seite.

Tage Maimarkt
11
Auftritte und Gespräche
28
Mitwirkende
100+
Halle und Stand
27/01

25. April · Auftakt

Stand, Weltmusik und erste Resonanz

Helen Heberer begrüßt Gäste und Musiker am Stand von Kultur für Europa
Helen Heberer begrüßt Gäste und Musiker am Stand von Kultur für Europa

Am ersten Tag wurde aus dem Messestand mehr als eine Präsentationsfläche. Der Verein Stadtbild e.V. zeigte „Schätze unserer Stadt erhalten“ und brachte damit gleich zu Beginn die Frage nach dem kulturellen Wert von Stadtbild und Erinnerung ein. Anschließend öffneten Prof. David-Emil Wickström, Kemal Muhittin und Caner Korkmaz mit Weltmusik den Stand als Bühne. Kanun, Bağlama, Kemençe und Trompete machten aus dem Auftakt einen direkten Begegnungsraum: Die Kulturhauptstadt-Idee wurde nicht erklärt, sondern hörbar und ansprechbar.

26. April · Musikbranche

Musikindustrie, Talk und Pop

Talk mit Musikverleger und Konzertveranstalter Michael Menges
Talk mit Musikverleger und Konzertveranstalter Michael Menges

Die Gespräche zur Musikbranche zeigten, wie breit Kulturarbeit heute gedacht werden muss: Verlag, Management, Konzertgeschäft, Produktion, Nachwuchs und Bühne gehören zusammen. Künstlernachlässe Mannheim stellte die Frage, was von künstlerischen Lebenswegen bleibt und wie daraus Stadtgeschichte wird. Michael Menges sprach über die veränderte Wertschöpfung in einer digitalisierten Musikindustrie; Umut Can Ergül, die U CAN Music School und junge Pop-Stimmen machten hörbar, wie Tradition, Produktion und Gegenwart in der Region ineinandergreifen.

27. April · Chormusik

Rheinauer Seebären am Stand

Rheinauer Seebären am Stand von Kultur für Europa mit Publikum
Rheinauer Seebären am Stand von Kultur für Europa mit Publikum

Als die Rheinauer Seebären sangen, blieb das Publikum nicht auf Distanz. Der seit 1995 bestehende Shanty-Chor brachte mit 8 Musikern und 24 Sängern eine vertraute, zugängliche Energie in den Messeraum. Davor stand mit Michael Herberger und Helen Heberer die Frage im Raum, wie generative KI Komposition, Produktion, Vermarktung und Urheberrecht verändert. Gerade dieser Kontrast machte den Tag stark: Zukunftstechnologie und gemeinsames Singen standen nicht gegeneinander, sondern zeigten zwei Formen regionaler Kulturkraft.

28. April bis 4. Mai · Ausstellungen

Stadtbild, Künstlernachlässe, Museum und Baukultur

Gesprächssituation am Stand mit Präsentation der Heidelberger Schlossgespräche
Gesprächssituation am Stand mit Präsentation der Heidelberger Schlossgespräche

Die Ausstellungen gaben der Bewerbung Tiefe. Stadtbild Mannheim, Künstlernachlässe Mannheim, das Kurpfälzische Museum mit Regina Relangs Modefotografien und die Heidelberger Schlossgespräche erzählten davon, dass die Region bereits über ein gewachsenes kulturelles Fundament verfügt. Es ging um Gebäude, Archive, Modelle, Modefotografie, Nachlässe und öffentliche Räume. Der Maimarkt machte diese Substanz nicht museal abgeschlossen sichtbar, sondern als Material für Gegenwart und Zukunft: Was bewahren wir, was zeigen wir, und wie wird daraus ein gemeinsames regionales Projekt?

29. April und 3. Mai · Sternwarte und Jugendmusik

European Youth Orchestra, Kulturamt und Alte Sternwarte

Besucherinnen und Besucher betrachten die Präsentation der Alten Sternwarte Mannheim
Besucherinnen und Besucher betrachten die Präsentation der Alten Sternwarte Mannheim

In diesem Kapitel treffen zwei Zeitachsen aufeinander: das European Youth Orchestra als Blick auf junge europäische Zusammenarbeit und die Alte Sternwarte als Ort wissenschaftlicher Geschichte. Die Präsentation verwies auf 80 junge Musikerinnen und Musiker aus 17 europäischen Nationen, die im September in Mannheim zusammenkommen. Das Kulturamt Heidelberg brachte die kommunale Ebene und den Kultur-Pass in den Zusammenhang. Später öffnete die Alte Sternwarte den Blick auf ein Gebäude, in dem zwischen 1775 und 1880 astronomische Forschung betrieben wurde. Zusammen wird sichtbar, dass Kulturhauptstadt nicht nur Bewahrung meint, sondern auch Weitergabe, Bildung und neue europäische Verbindungen.

30. April bis 5. Mai · Bühne

Bläser, Oper, Tanz und Jugendtheater

Tuba-Quartett der Bläserphilharmonie Mannheim vor Publikum
Tuba-Quartett der Bläserphilharmonie Mannheim vor Publikum

Neben Talks und Ausstellungen wurde der Stand immer wieder zur kleinen Bühne. Das Programm reichte vom Popakademie Electronic Orchestra über Jugendtheater und zeitgenössischen Tanz bis zu Bläserphilharmonie, Tuba-Quartett, Bariton Joachim Goltz, Toni Berardi und Jan Kalt aus dem Tonstudio Schraubfabrik. Hier wurde die Messehalle für kurze Momente zum Probenraum, Theaterraum, Konzertort und Studiofenster. Die Auftritte zeigten die Breite einer Region, die sich kulturell nicht auf eine einzige Sprache reduzieren lässt.

25. April bis 5. Mai · Begegnungen

Presse, Politik und Vereinsarbeit

Helen Heberer und Niklas Glässer am Stand
Helen Heberer und Niklas Glässer am Stand

Der Maimarkt war auch ein Arbeitsort für den Verein. Regionale Presse, Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht, Minister Peter Hauk sowie Oberbürgermeister und Bürgermeister aus der Metropolregion kamen am Stand zusammen, informierten sich und setzten sichtbare Zeichen für die Einbeziehung der Region. Zwischen Aufbau, Tagesprogramm, Gesprächen, Sponsorinnen und Sponsoren, Vereinsarbeit und Erschöpfung am Abend entstand ein realistisches Bild davon, was Kulturhauptstadt-Arbeit bedeutet. Genau darin lag die Stärke dieser elf Tage: Kultur wurde nicht nur gezeigt, sondern vernetzt und organisiert.

Bildarchiv

Alle Motive nach Themen

43 kuratierte Bilder sind thematisch gruppiert. Die Hauptchronik zeigt die stärksten Motive; das Archiv öffnet die vollständige Auswahl.